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<!--Generated by Squarespace Site Server v5.11.81 (http://www.squarespace.com/) on Mon, 28 May 2012 11:52:58 GMT--><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><title>Journal</title><subtitle>Journal</subtitle><id>http://springbook.ch/journal/</id><link rel="alternate" type="application/xhtml+xml" href="http://springbook.ch/journal/"/><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://springbook.ch/journal/atom.xml"/><updated>2011-09-14T09:41:28Z</updated><generator uri="http://www.squarespace.com/" version="Squarespace Site Server v5.11.81 (http://www.squarespace.com/)">Squarespace</generator><entry><title>Eva's Reise im Überblick</title><id>http://springbook.ch/journal/2011/9/14/evas-reise-im-uberblick.html</id><link rel="alternate" type="text/html" href="http://springbook.ch/journal/2011/9/14/evas-reise-im-uberblick.html"/><author><name>Thomas Mur</name></author><published>2011-09-14T09:35:39Z</published><updated>2011-09-14T09:35:39Z</updated><content type="html" xml:lang="de-CH"><![CDATA[<p>Die 3 Teile der "Customer Journey" von Eva, die eine ihr altbekannte Marke neu wiederentdeckt in einer graphischen &Uuml;bersicht. Hier die Links zu den einzelnen Artikeln:</p>
<p>- <a href="http://springbook.ch/journal/2011/8/18/evas-digitale-reise-durch-die-markengalaxie-des-21-jahrhunde.html">Teil 1</a></p>
<p>- <a href="http://springbook.ch/journal/2011/9/1/evas-digitale-reise-durch-die-markengalaxie-des-21-jahrhunde.html">Teil 2</a></p>
<p>- <a href="http://springbook.ch/journal/2011/9/5/evas-digitale-reise-durch-die-markengalaxie-des-21-jahrhunde.html">Teil 3</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span class="full-image-block ssNonEditable"><span><img src="http://springbook.ch/storage/Eva_Infograph.001.001.png?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1315993266381" alt="" /></span></span></p>]]></content></entry><entry><title>Eva's digitale Reise durch die Markengalaxie des 21. Jahrhunderts. Teil 3.</title><id>http://springbook.ch/journal/2011/9/5/evas-digitale-reise-durch-die-markengalaxie-des-21-jahrhunde.html</id><link rel="alternate" type="text/html" href="http://springbook.ch/journal/2011/9/5/evas-digitale-reise-durch-die-markengalaxie-des-21-jahrhunde.html"/><author><name>Thomas Mur</name></author><published>2011-09-05T08:09:47Z</published><updated>2011-09-05T08:09:47Z</updated><content type="html" xml:lang="de-CH"><![CDATA[<p><strong>5. Relaunch Homepage</strong></p>
<p>Der gegenw&auml;rtige Webauftritt der Marke spiegelt das wieder, was viele potentielle K&auml;uferinnen sich erwarten: ein verstaubtes, altmodisches Image, wenig Emotion, keine Geschichten. Das Design ist lieblos und altbacken. Die Benutzerf&uuml;hrung ist jedoch einfach, die Ladezeiten gut. Was klar fehlt ist emotionaler Content und ein ein zeitloses aber modernes Design.</p>
<p>Hierf&uuml;r gibt es zwei M&ouml;glichkeiten: man w&auml;hlt eine Agentur mit einer guten Designabteilung und ist dann automatisch auch an deren technische Plattformen gebunden, oder man selektiert einen guten Designer der das Basisdesign entwickelt und l&auml;sst dieses vom bestehenden technischen Dienstleister implementieren.</p>
<p>Generell gilt es die Produkte &bdquo;erlebbarer&ldquo; zu machen und die Markenwerte durch emotionale Mittel st&auml;rker in den Vordergrund zu r&uuml;cken.</p>
<p>&nbsp;<em>Einige Tage sp&auml;ter trudelt ein Newsletter in Eva&rsquo;s Posteingang. &bdquo;Die 5 Geheimnisse der perfekt sitzenden Hose&ldquo; &ndash; steht im Betreff. Eva &ouml;ffnet den Newsletter und klickt auf den Link, der sie auf die Seite mit den 5 Geheimnissen der perfekt sitzenden Hose f&uuml;hrt. Sehr witzig, knapp und locker lernt Eva die 5 Geheimnisse kennen und klickt sich gleich in die neue Hosen-Serie weiter. Na ja, teurer als bei H&amp;M sind diese Hosen schon, denkt sie sich. Aber daf&uuml;r scheinen sie wirklich perfekt verarbeitet zu sein. Hier, ein Video &uuml;ber die neue Hosenlinie. Das seh ich mir an.</em></p>
<p><strong>6. Der Umgang mit Social Media</strong></p>
<p>W&auml;hrend die Bedeutung der eigenen Webseite abnimmt, gewinnen Kan&auml;le wie Facebook, YouTube und Co. auch f&uuml;r Marken zunehmend an Bedeutung. Genauso wie ein Gesch&auml;ft dort positioniert sein sollte, wo es die Kunden am einfachsten erreichen k&ouml;nnen, muss ein Unternehmen heute als digitale Marke dort sein, wo die Kunden sind. Und die Kunden verbringen immer mehr Zeit in Social Networks wie bFacebook. Deshalb ist es klar, dass die Aktivit&auml;ten in diesen Drittkan&auml;len ausgebaut werden m&uuml;ssen. Die zentrale Frage ist mit welchem Content diese Kan&auml;le bespielt werden sollen. Sobald dies klar definiert ist, kann man sich an die Auswahl der f&uuml;r die Marke relevanten Kan&auml;le machen und die Inhalte entsprechend anpassen.</p>
<p>So k&ouml;nnen die angedachten Videos nicht nur auf der eigenen Webseite eingesetzt werden, sondern auch auf Facebook &amp; Co. gepostet werden oder bei Messen und Events abgespielt werden. M&ouml;glich w&auml;re auch der Einsatz am POS, wo die Videos auf iPads gezeigt werden k&ouml;nnten. Das k&ouml;nnte insbesondere f&uuml;r die Kundschaft ohne Online-Zugang ein interessantes Aha-Erlebnis sein.</p>
<p>&nbsp;<em>Eigentlich h&auml;tte ich noch diesen 10 CHF Gutschein f&uuml;r den Online Shop denkt sich Eva. Ich m&ouml;chte wirklich mal eine dieser Hosen probieren. Au&szlig;erdem kann ich die Hosen kostenlos retournieren, ich hab also kein Risiko. Sie geht in den Online-Shop, gibt die Hosen in den Warenkorb und geht von dort zur Kasse. Kreditkarte. Wo hab ich die jetzt? In der Handtasche. Eva geht zur Garderobe. Da kommt ihr Mann herein. Er hat eine Flasche Sekt in der Hand und &uuml;berbringt eine freudige Nachricht. Die Hosenbestellung muss warten.</em></p>
<p><strong>7. Monitoring</strong></p>
<p>Parallel zur Entwicklung der digitalen Marketingstrategie soll ein Monitoringsystem eingef&uuml;hrt werden, das den ROI der Aktivit&auml;ten messbar macht. Dabei werden nicht nur traditionelle Messgr&ouml;&szlig;en wie unmittelbare Umsatzsteigerungen betrachtet, sondern&nbsp;vor allem Werte wie Brand Awareness und Brand Engagement in den Vordergrund gestellt. Eine Messgr&ouml;&szlig;e wie &bdquo;Weiterleitungen an Freunde&ldquo; hat im digitalen Marketing eine viel relevantere Bedeutung als die Anzahl der Besuche auf der Webseite. W&auml;hrend Mund-zu-Mund Werbung, eindeutig die wirksamste Werbeform, generell schwierig messbar ist, kann diese Messgr&ouml;&szlig;e im Internet relativ einfach gemessen werden. Die Marketingaktivit&auml;ten im digitalen Umfeld werden deshalb schon vorab auf Online-Mund-zu-Mund-Werbung ausgerichtet, die entsprechenden Messgr&ouml;&szlig;en vorab definiert. Auf diese Art und Weise wird mittel- bis langfristig wichtiges Marketingwissen generiert. Marketingwissen, das f&uuml;r die n&auml;chste Generation der K&auml;uferinnen unentbehrlich sein wird. Die wichtigsten Messgr&ouml;&szlig;en werden in einem monatlichen Excel-Report zusammengefasst und laufend analysiert.</p>
<p>Nur &uuml;ber das laufende Reporting lassen sich zuk&uuml;nftige Investitionen in den digitalen Bereich mittel- bis langfristig rechtfertigen und vor allem optimieren. Das Monitoringsystem ist deshalb ein zentraler Teil um die n&ouml;tige Marketing-Intelligence f&uuml;r die Zukunft zu entwickeln.</p>
<p><em>Am n&auml;chsten Tag findet Eva eine Mail das Markenartiklers in ihrem Posteingang, in der ihr mitgeteilt wird, dass sie ihren Einkauf jederzeit fortsetzen kann, die Hose befindet sich noch im Warenkorb. Genau, denkt sich Eva, das hatte ich komplett vergessen! Sie holt ihre Kreditkarte und nimmt die Bestellung vor. Nach dem abgeschlossenen Bestellvorgang springt ihr eine Aktion ins Auge: &bdquo;Verschicken Sie eine Postkarte mit Ihren Weihnachtsw&uuml;nschen&ldquo;. Ja, das mach ich noch schnell. Ruckzuck w&auml;hlt Eva ein Motiv aus, zwei Langarm-Shirts f&uuml;r ihre Kinder und einen Schal f&uuml;r sich, gibt die Adresse ein und klickt auf Senden. Ihre Mutter wird sich freuen, auf die Postkarte wurden sogar schon die Adressen der n&auml;chstgelegenen Stores gedruckt und sie muss sich keine Gedanken mehr zum Weihnachtsgeschenk machen.</em></p>
<p>Die Geschichte Evas wird nat&uuml;rlich als nahezu perfekter Idealfall erz&auml;hlt. Die Geschichte bringt jedoch ein tieferes Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Reise des potentiellen Kunden (Customer Journey) im Bereich der digitalen Medien mit. Es gibt bei dieser Reise unterschiedliche Einstiegspunkte, einen individuellen Verlauf und unterschiedliche Endpunkte &ndash; wobei ganz klar ist &ndash; der Kunde soll in den digitalen Kan&auml;len als K&auml;ufer gewonnen werden &ndash; egal ob im Online-Shop oder in den physischen Stores.</p>
<p>Das Wichtige ist, an allen relevanten Punkten pr&auml;sent zu sein, insbesondere den Kunden abzuholen, ihm zu zeigen was hinter der Marke steckt und wie sich die Marke von anderen abhebt und unterscheidet.</p>
<p>Die Verkn&uuml;pfung der Kan&auml;le und die ganzheitliche Sicht sowie die strategische Betrachtung der digitalen Landschaft spielen dabei die Hauptrolle. Und darin liegt auch der unmissverst&auml;ndliche USP von Springbook.</p>]]></content></entry><entry><title>Eva's digitale Reise durch die Markengalaxie des 21. Jahrhunderts. Teil 2</title><id>http://springbook.ch/journal/2011/9/1/evas-digitale-reise-durch-die-markengalaxie-des-21-jahrhunde.html</id><link rel="alternate" type="text/html" href="http://springbook.ch/journal/2011/9/1/evas-digitale-reise-durch-die-markengalaxie-des-21-jahrhunde.html"/><author><name>Thomas Mur</name></author><published>2011-09-01T07:56:26Z</published><updated>2011-09-01T07:56:26Z</updated><content type="html" xml:lang="de-CH"><![CDATA[<p><em>Eva wollte sich auf Facebook nur mit ihren besten Freunden vernetzen, um verfolgen zu k&ouml;nnen, was diese so machen. Viele ihrer Studienfreunde hat sie mittlerweile aus den Augen verloren und ist neugierig, was diese jetzt so machen. Nach kurzer Zeit hat sie sich mit rund 40 Freunden vernetzt. Als sie nach einigen Tagen Internet-Abstinenz wieder mal bei Facebook reinschaut, entdeckt sie ein Video, das ihre Freundin Nora gepostet hat: ein Video &uuml;ber die Qualit&auml;tskleidermarke die sie schon als Kind getragen hat.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>4. Content is king</strong></p>
<p><em>(Background: Beyond paid media, McKinsey Quarterly, 12/2010)</em></p>
<p>Kunden wollen Inhalte, die ihnen einen pers&ouml;nlichen Mehrwert bieten. Kunden wollen unterhalten werden und dazulernen. Irrelevante Informationen werden ausgeblendet.</p>
<p>Die Produktion von wertvollem Content kostet Zeit und Geld. Eine gute Content-Strategie ist aus zwei Gr&uuml;nden wichtig: erstens um den Nutzer an die eigene Marke zu binden, und zweitens um nicht Ressourcen in irrelevanten Content zu stecken.</p>
<p>Derzeit gibt es bei vielen Marken keine klare Kommunikationslinie im digitalen Bereich. Es gibt keine Themenwelten, keinen konkreten Plan dar&uuml;ber welcher Mehrwert vermittelt werden sollen. Auf der anderen Seite gibt es &ndash; vorausgesetzt das Produkt stimmt - immer gen&uuml;gend &bdquo;Fans&ldquo; die gut aufbereitete Informationen mit Mehrwert wollen. Menschen, die sich explizit angemeldet haben und ihre pers&ouml;nliche Email-Adresse angegeben haben um mehr von der Marke zu erfahren. Diese Anh&auml;ngerschaft muss gepflegt werden. Auf der anderen Seite ist es extrem wichtig Erstbesuchern nicht nur die aktuelle Produktlinie, sondern auch die Philosophie und Werte der Marke in emotionaler Form zu vermitteln.</p>
<p>Die L&ouml;sung f&uuml;r die Marke liegt darin Themenwelten, die sich an den Werten orientieren, zu definieren. Es muss ein Plan entwickelt werden welche Zielgruppen wie oft mit welchem Content &bdquo;gef&uuml;ttert&ldquo; werden sollen und durch welche Kan&auml;le diese &bdquo;Bef&uuml;tterung&ldquo; erfolgen soll.</p>
<p>Als Startpunkt empfiehlt es sich ein zeitloses Basic-Set an Content zu produzieren (Text, Bild, Video), der in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden ver&ouml;ffentlich wird.</p>
<p>Das Basic-Set orientiert sich dabei zur besseren Planbarkeit an bestimmte Themenwelten. Diese Themenwelten werden den Kunden Schritt f&uuml;r Schritt vorgestellt.</p>
<p>Das Basic-Set besteht aus Text, Bild und Video.</p>
<p><strong>Text</strong></p>
<p>Text ist im Hinblick auf Suchmaschinen wichtig und ist ein Element das relativ kosteng&uuml;nstig erstellt werden kann. Einsatzbereich: Homepage und Facebook</p>
<p><strong>Bilder</strong></p>
<p>Es st&ouml;rt mich eigentlich hier die ausgelutschte Phrase &bdquo;ein Bild sagt mehr als tausend Worte&ldquo; zu verwenden, aber: mehr muss dazu wirklich nicht gesagt werden.</p>
<p><strong>Videos</strong></p>
<p>Das ist der zentrale Teil des &bdquo;Basic-Sets&ldquo;. Emotionen und Markenwerte k&ouml;nnen am einfachsten durch Bewegtbilder vermittelt werden. Eine Serie von kurzen Videos (1-2,5 Minuten) soll m&ouml;glichst authentisch vermitteln, was der Markenartikler kommunizieren will. Den Einstand bildet dabei ein Video in dem erz&auml;hlt wird, warum ein Markenartikler bestimmten Materialien den Vorzug gibt oder nach welchem Prozess Stoffe ausgew&auml;hlt werden. Die Frage nach dem &bdquo;Warum&ldquo; hat f&uuml;r die Marke eine wichtige Bedeutung nach innen und nach au&szlig;en. Diese Frage wird in kurzen Aussagen von Mitarbeitern (Authentizit&auml;t!) beantwortet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Sch&ouml;n gemacht dieses Video, denkt sich Eva bei der Ansicht. Der Blick hinter die Kulissen gef&auml;llt Eva. Sie will wissen was dahintersteckt, ob sie der Marke vertrauen kann. Das Thema Nat&uuml;rlichkeit und Qualit&auml;t, die weichen Stoffe: das sieht alles sehr gut aus. Ich muss mir mal die Homepage ansehen. Mein letztes Produkt dieser Marke war ein T-shirt, das mir meine Oma vor 20 Jahren mal gekauft hat. Eva googelt die Marke&nbsp; und sieht sich die Seite an. Hey, das sieht gut aus, richtig stylish. Sie st&ouml;bert in den Produkten. Was? Pullover bietet diese Marke jetzt auch an? Hm. Sehn nicht mal schlecht aus. 10 CHF Gutschein wenn Sie unsere Newsletter abonnieren &ndash; das klingt gut, da meld ich mich gleich an. Schwups, und angemeldet. Da h&ouml;rt sie den kleinen Reto schreien. Sie seufzt, schlie&szlig;t den Computer und sieht nach dem Rechten.&nbsp;</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesen Sie im 3. und letzten Teil: Eva wagt ihren ersten Online-Einkauf.&nbsp;</p>]]></content></entry><entry><title>Eva's digitale Reise durch die Markengalaxie des 21. Jahrhunderts. Teil 1.</title><id>http://springbook.ch/journal/2011/8/18/evas-digitale-reise-durch-die-markengalaxie-des-21-jahrhunde.html</id><link rel="alternate" type="text/html" href="http://springbook.ch/journal/2011/8/18/evas-digitale-reise-durch-die-markengalaxie-des-21-jahrhunde.html"/><author><name>Thomas Mur</name></author><published>2011-08-18T10:20:27Z</published><updated>2011-08-18T10:20:27Z</updated><content type="html" xml:lang="de-CH"><![CDATA[<p>Wie funktioniert ein kompletter Reset der Marketingbem&uuml;hungen im Internet? Welche Schritte sind notwendig um die Wahrnehmung einer Marke im Internet in eine neue Richtung zu drehen? Mit einem fiktiven Konzept f&uuml;hren wir Sie durch die einzelnen Planungsschritte und strategischen &Uuml;berlegungen. Die Kundenzentrierung steht dabei im Mittelpunkt. Und damit alles klarer wird, beobachten wir unseren fiktiven Charakter &ndash; Eva &ndash; dabei wie sie die Ver&auml;nderung der Marke wahrnimmt. Das Unternehmen das wir dabei betrachten ist ein mittelst&auml;ndischer Markenartikler im Textilbereich, mit langer Tradition.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Eva entscheidet selten spontan. Die 34j&auml;hrige Musikwissenschaftlerin hat als Mutter von 2 kleinen Kindern zwischen Teilzeitanstellung und Familie wenig Freizeit. W&auml;hrend sie fr&uuml;her am Samstag gern gem&uuml;tlich shoppen ging, erledigt sie heute schnell die wichtigsten Eink&auml;ufe, putzt die Wohnung und wenn noch Zeit bleibt, trifft sie sich auf einen schnellen Kaffee mit ihrer besten Freundin Nora. Eva ist qualit&auml;tsbewusst und pflegt wenige, daf&uuml;r aber gute Freundschaften. Am Abend, nachdem die Kinder endlich im Bett sind, schaltet sie ihren Laptop ein und st&ouml;bert im Internet. Bis vor einem halben Jahr hat sie sich geweigert dem gr&ouml;&szlig;ten sozialen Netzwerk der Welt, Facebook, beizutreten. Viele ihrer Freunde waren schon l&auml;nger dabei, Eva hat jedoch immer nur den Kopf gesch&uuml;ttelt und sich geweigert ihre Daten der Datenkrake Facebook preiszugeben. Bis Nora ihr w&auml;hrend des Kaffeetrinkens st&auml;ndig auf ihrem Mobiltelefon Fotos von gemeinsamen Freunden zeigte, die dies und jenes erlebt haben. Evas Neugierde nahm &Uuml;berhand. Sie sagte sich, na ja, ich melde mich mal an, aber ich werde sicher keine Fotos von mir und meinen Kindern posten.&nbsp; </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>1. Einf&uuml;hrung</strong></p>
<p>Ein Markenartikler m&ouml;chte sich mit einem 360-Grad-Ansatz im Bereich des Digitalen Marketings neu positionieren. Mit m&ouml;glichst geringem Ressourcenaufwand soll der Auftritt im Internet &uuml;berarbeitet und modernisiert werden und eine langfristige Contentstrategie geschaffen werden. Die Produktion und das Management von relevantem, emotional ansprechenden Content steht im Mittelpunkt des Konzepts. Der Startpunkt dazu erfolgt in kleinen Schritten, der Erfolg soll stetig gemessen werden.</p>
<p>Ziel ist die Schaffung einer &bdquo;digitalen Marketingkultur&ldquo; innerhalb des Unternehmens. Dabei spielt das Coaching der Mitarbeiter eine zentrale Rolle. Das generierte Wissen soll verankert werden und langfristig zur Verf&uuml;gung stehen. Daneben soll ein Lieferantennetzwerk f&uuml;r die Produktion digitaler Inhalte aufgebaut werden und es sollen Prozesse eingef&uuml;hrt werden, durch welche die Produktion dieser Inhalte m&ouml;glichst effizient erfolgen kann.</p>
<p><strong>2. Digitaler Kanal als Startpunkt f&uuml;r neue Markenpositionierung</strong></p>
<p>Das Internet bietet sich als Startpunkt f&uuml;r eine sanfte Repositionierung der Marke an, da sich die Marke im Internet am einfachsten und kosteng&uuml;nstigsten mit neuen Inhalten f&uuml;llen l&auml;sst.</p>
<p>Der Kanal Internet bietet ausgezeichnete Feedbackm&ouml;glichkeiten, Konzepte k&ouml;nnen relativ schnell getestet werden und die R&uuml;ckmeldungen erfolgen unmittelbar.</p>
<p>Die unbestrittene zuk&uuml;nftige Bedeutung des Online-Kanals zur Vermittlung der Markenbotschaften, macht eine Neuausrichtung der bisherigen operativen und strategischen T&auml;tigkeiten im Bereich des Digitalen Marketings notwendig. Das bedeutet einen mittelfristigen Ausbau der internen Ressourcen und Prozesse in diesem Bereich und die Definition einer langfristigen Strategie.</p>
<p><strong>3. Einordnung des Digitalen Marketings in die Marketingaktivit&auml;ten</strong></p>
<p>Eine Botschaft &ndash; viele Kan&auml;le. Die Kernbotschaften werden nuanciert &uuml;ber alle Kommunikationskan&auml;le transportiert. Den Startpunkt bildet dabei der digitale Kanal. Je nach Botschaft soll das Internet vor allem dazu genutzt werden direkter mit der Marke interagieren zu k&ouml;nnen, d.h. Kunden sollen nicht passiv zuschauen, sondern die M&ouml;glichkeit haben, sich aktiv einzubringen.</p>
<p>Unerschlossenes Potential liegt hier vor allem an der Schnittstelle zwischen Digital und Events. Bei Aktionen am POS spielt der digitale Kanal eine wichtige Rolle bei der Anwerbung und bei der anschlie&szlig;enden Aufarbeitung der Veranstaltung (Fotos, Videos etc.). Die Marke wird dabei nicht nur beworben, sondern die Kunden setzen sich aktiv mit der Marke auseinander.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lesen Sie im n&auml;chsten Teil: Wie Eva durch Facebook auf eine Marke st&ouml;sst, die sie lange nicht mehr beachtet hat.</p>]]></content></entry><entry><title>Alles. Nur nicht nachdenken.</title><id>http://springbook.ch/journal/2010/12/16/alles-nur-nicht-nachdenken.html</id><link rel="alternate" type="text/html" href="http://springbook.ch/journal/2010/12/16/alles-nur-nicht-nachdenken.html"/><author><name>Thomas Mur</name></author><published>2010-12-16T13:37:46Z</published><updated>2010-12-16T13:37:46Z</updated><content type="html" xml:lang="de-CH"><![CDATA[<!-- p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica} p.p2 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 12.0px Helvetica; min-height: 14.0px} span.s1 {font: 10.0px Verdana} -->
<p class="p1">Wo bei anderen die Bibel liegt, liegt bei mir <a href="http://www.sensible.com/about.html">Steve Krug's</a> "<a href="http://www.sensible.com/dmmt.html">Don't make me think</a>". Krug schreibt ohne verwirrende Fachbegriffe &uuml;ber Web-Usability, in einer einfachen und entwaffnenden Sprache.&nbsp;</p>
<p class="p2">Trotz Ersterscheinung vor 10 Jahren, kann man auch heute noch viel dazulernen, auch wenn man sich bei der Lekt&uuml;re immer wieder sagt: ach ja, ist ja logisch. Bei jedem gr&ouml;&szlig;eren Launch (oder Relaunch) sollte man im Laufe des Entwicklungsprozesses einen Schritt zur&uuml;ck machen und Krugs Buch in die Hand nehmen - und das noch bevor man die ersten Usability-Tests mit Usern f&auml;hrt.</p>
<p class="p2">Krugs Buch ist und bleibt das Fundament f&uuml;r jeden Weg-Designer, Product-Manager und vor allem auch f&uuml;r Entwickler.&nbsp;</p>
<p class="p2">Nun ist aber in den letzten 10 Jahren viel passiert, das Internet ist sozial geworden und das Verhalten des Nutzers hat sich extrem ver&auml;ndert. Zeit, weitere psychologische Aspekte in die Planungsarbeit, oder das "Wireframing" zu investieren. Gute Ans&auml;tze daf&uuml;r liefern die <a href="http://www.smashingmagazine.com/2010/11/29/persuasion-triggers-in-web-design/">"7 Persuasion Triggers of Web Design"</a>.&nbsp;</p>
<p class="p2">Ganz im Geiste von Steve Krug, hat <a href="http://www.userfocus.co.uk/book/about/">David Travis</a>, Spezialist f&uuml;r User Experience, 7 psychologische Faktoren identifiziert, die den Nutzer dazu verf&uuml;hren bestimmte Handlungen auf der Webseite durchzuf&uuml;hren.&nbsp;</p>
<p class="p2">Travis beschreibt in seinem Artikel wie "Verf&uuml;hrungsarchitekten" 7 psychologische Faktoren gezielt einsetzen k&ouml;nnen, um bestimmte Ziele zu erreichen. Bei einem der Faktoren geht es beispielsweise um das Prinzip des "sich-erkenntlich-zeigens". So k&ouml;nnte ein Unternehmen ein kostenloses E-Book, einen Klingelton f&uuml;rs Handy, den HD-Download eines Filmes oder sonst etwas auf der eigenen Homepage verschenken. Als Gegenleistung bittet man den Nutzer darum sich an einen RSS-Feed zu abonnieren, die Newsletter zu bestellen oder Fan auf den Facebook-Seiten des Unternehmens zu werden. Wichtig dabei: freundlich und gezielt die Nutzer darum bitten. Gute "<a href="http://bokardo.com/archives/writing-microcopy/">Microcopy</a>" ist hier Gold wert.</p>
<p class="p2">Gar einige der 7 Faktoren k&ouml;nnen als wichtige Bausteine f&uuml;r das Thema "<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Commerce">Social Commerce</a>" verwendet werden: Die Bekenntnis zu einer Marke oder einem Produkt und die "soziale Beweisf&uuml;hrung" sind wichtige psychologische Faktoren um erfolgreichere Online-Shops mit Einbindung von Social Media zu produzieren.</p>
<p class="p2">Den Unterbau fur die Einbeziehung deer 7 psychologischen Einflussfaktoren liefert jedoch immer noch Krug's Buch "<a href="http://www.sensible.com/dmmt.html">Don't make me think</a>". Den Nutzer nur nicht nachdenken lassen m&uuml;ssen, das bleibt der wesentliche Erfolgsfaktor - und die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung. Denn wie schon Krug gesagt hat:&nbsp; <span class="s1">"Designing, building, and maintaining a great web site isn't easy. It's like golf: a handful of ways to get the ball in the hole, a million ways not to. Anyone who gets it half right has my admiration."</span></p>]]></content></entry><entry><title>"Game mechanics": der neue Trend?</title><id>http://springbook.ch/journal/2010/9/1/game-mechanics-der-neue-trend.html</id><link rel="alternate" type="text/html" href="http://springbook.ch/journal/2010/9/1/game-mechanics-der-neue-trend.html"/><author><name>Thomas Mur</name></author><published>2010-09-01T10:09:59Z</published><updated>2010-09-01T10:09:59Z</updated><content type="html" xml:lang="de-CH"><![CDATA[<p>Das Sammeln von "Badges" ist in den letzten Monaten bei "early adoptern" zum neuen Massensport geworden. In positionsbezogenen sozialen Netzwerken wie <a href="http://www.foursquare.com">Foursquare</a> und <a href="http://www.gowalla.com">Gowalla</a> kann man sogenannte "Badges" also Abzeichen f&uuml;r alle m&ouml;glichen Dinge bekommen - zum Beispiel wird man bei Foursquare zum "Mayor" eines bestimmten Ortes, wenn man sich dort am &ouml;ftesten mit dem Mobiltelefon eingeloggt hat.&nbsp;</p>
<p>Es erinnert ein wenig an die Abzeichen des Alpenvereins, die man in den Bergh&uuml;tten sammeln konnte um dann die "Silberne Wandernadel" zu bekommen - wer die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Piefke-Saga">Piefke Saga</a> gesehen hat, wei&szlig; wovon hier die Rede ist.</p>
<p>Sammelwut, Anerkennung, Spieltrieb: hier sind einige interessante psychologische Konzepte am Wirken, die sich immer mehr Soziale Applikationen zum Beispiel nehmen um ihr Produkt interessanter zu machen.&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.SCVNGR.com">SVNGR</a>, ein Start-up, dass von sich sagt "the game layer on top of the world" zu sein, gibt Unternehmen die M&ouml;glichkeit eigene "Challenges" zu erschaffen, die dann von Kunden, Mitarbeitern oder sonstigen Stakeholdern gespielt werden k&ouml;nnen.</p>
<p>Welche sozialen und psychologischen Mechaniken bei SVNGR hinter diesen Ans&auml;tzen stehen, hat <a href="http://www.techcrunch.com">Techcrunch</a> in <a href="http://techcrunch.com/2010/08/25/scvngr-game-mechanics/">diesem Artikel</a> zusammengefasst - einige davon sind &auml;u&szlig;erst interessant.</p>
<p>Neben den sozialen Ebenen, die in den letzten Jahren &uuml;ber Information gest&uuml;lpt wurden und aus denen dann das Web 2.0 entstanden ist, kommt nun also auch eine spielerische Ebene dazu. Ein spannendes Thema, auch f&uuml;r Unternehmen.&nbsp;</p>]]></content></entry><entry><title>Einfach, einfach, einfach.</title><id>http://springbook.ch/journal/2010/8/11/einfach-einfach-einfach.html</id><link rel="alternate" type="text/html" href="http://springbook.ch/journal/2010/8/11/einfach-einfach-einfach.html"/><author><name>Thomas Mur</name></author><published>2010-08-10T22:47:00Z</published><updated>2010-08-10T22:47:00Z</updated><content type="html" xml:lang="de-CH"><![CDATA[<p>Es ist der 5. Dezember 2009. <a class="offsite-link-inline" href="http://mashable.com/author/pete-cashmore/" target="_blank">Pete Cashmore</a>, der 24 Jahre alte Gr&uuml;nder und CEO von <a class="offsite-link-inline" href="http://www.mashable.com" target="_blank">Mashable</a>, eine vielbesuchte Nachrichtenseite zum Thema Social Media, schreibt in seiner CNN Kolumne &uuml;ber die Top 10 Webtrends in 2010. "Content Curation" ist einer dieser Trends. Der umtriebige Schweizer Cloud und Salesforce Experte Andreas von Gunten <a class="offsite-link-inline" href="http://www.andreasvongunten.com/blog/2010/5/18/curation-zensur-der-kleine-aber-wichtige-unterschied.html" target="_blank">beschreibt</a> Curation als T&auml;tigkeit bei der &nbsp;"aus dem breiten, reissenden Informationsfluss diejenigen H&auml;ppchen herausgefischt, aufbereitet und zusammengefasst werden, die f&uuml;r die jeweilige Zielgruppe interessant sind".</p>
<p>Im Prinzip geht es um das Re-Packaging von Inhalten. Darum, einer Leserschaft Zeit einzusparen, indem viele Quellen und Aussagen vereinfacht und anschaulich pr&auml;sentiert werden.</p>
<p>Curation ist eines dieser Hype-W&ouml;rter um die sich die Internetgemeinde wieder gen&uuml;sslich streiten kann, ein Wort mit dem Interesse bei Kunden geweckt werden kann und ein Wort das man im Gespr&auml;ch so zuf&auml;llig erw&auml;hnt um zu zeigen, dass man vorn dabei ist.&nbsp;</p>
<p>F&uuml;r mich stellt Curation den Trend zur Vereinfachung und Verk&uuml;rzung von Inhalten dar. Apple ist ein Meister in diesem Prozess des "Weglassens". Die Nutzer sehnen sich nach Vereinfachung, das ist auch klar in der Nutzung von sozialen Netzwerken wie Facebook zu sehen: nur die allerwenigsten machen sich die M&uuml;he ihre Freunde in Gruppen einzuteilen, wobei es hier ganz klare Vorteile bei der Sicherung der eigenen Privacy geben w&uuml;rde.&nbsp;</p>
<p>Ein anderes Beispiel ist die iPad Applikation <a href="http://www.flipboard.com">Flipboard</a>, ein "Social Media Aggregator" der f&uuml;r den Leser relevante Inhalte sch&ouml;n und knapp zusammenfasst und die Inhalte aus dem pers&ouml;nlichen Twitter-Stream und anderen Netzwerken zieht.&nbsp;</p>
<p>Wie bereits Albert Einstein sagte: "Everything should be made as&nbsp;<em>simple</em>&nbsp;as possible, but no simpler". Das ist eine der gr&ouml;&szlig;ten Herausforderungen f&uuml;r Entwickler von Applikationen, Webseiten und anderen digitalen Medienprodukten.</p>]]></content></entry><entry><title>Die wertvollste Marke der Welt</title><id>http://springbook.ch/journal/2010/4/29/die-wertvollste-marke-der-welt.html</id><link rel="alternate" type="text/html" href="http://springbook.ch/journal/2010/4/29/die-wertvollste-marke-der-welt.html"/><author><name>Thomas Mur</name></author><published>2010-04-29T09:32:40Z</published><updated>2010-04-29T09:32:40Z</updated><content type="html" xml:lang="de-CH"><![CDATA[<p>Google ist laut <a href="http://www.millwardbrown.com/Sites/mbOptimor/Ideas/BrandZTop100/BrandZTop100.aspx">Millward Brown</a> die wertvollste Marke der Welt. Die Marktforschungsgruppe bezifferte den Markenwert des Unternehmens auf 114 Milliarden Euro.</p>
<p>Wie in unserem <a href="http://springbook.ch/blog/2009/7/2/marken-im-21-jahrhundert.html">Beitrag &uuml;ber Marken im 21. Jahrhundert</a> nachgelesen werden &nbsp;kann, werden Mikro-Interaktionen die ein positives Gef&uuml;hl erzeugen und der Marke langfristig eine Identit&auml;t geben immer wichtiger.&nbsp;</p>
<p>Wertvolle Online-Marken geben sich nie mit dem Status Quo zufrieden. St&auml;ndig wird am Produkt gefeilt, der Nutzen f&uuml;r den Kunden verbessert, die Bedienungsfreundlichkeit erh&ouml;ht. In der Online-Welt hat eine Marke die Aufgabe einen besseren Kundennutzen zu liefern als alle anderen Wettbewerber. Das heisst weg von der Oberfl&auml;chlichkeit. Das heisst rein in die Tiefe und rein ins proaktive Engineering vom Mikrointeraktionen. Denn in einer gleichf&ouml;rmigen Welt ist Einzigartigkeit immer der Sieger.&nbsp;</p>]]></content></entry><entry><title>Das Facebook Gebot</title><id>http://springbook.ch/journal/2010/3/11/das-facebook-gebot.html</id><link rel="alternate" type="text/html" href="http://springbook.ch/journal/2010/3/11/das-facebook-gebot.html"/><author><name>Thomas Mur</name></author><published>2010-03-11T07:41:11Z</published><updated>2010-03-11T07:41:11Z</updated><content type="html" xml:lang="de-CH"><![CDATA[<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marc_Benioff">Marc Benioff</a>, der Gr&uuml;nder von <a href="http://www.salesforce.com">Salesforce</a> und erkl&auml;rter "Software-as-a-Service"-Prediger spricht in zwei Techcrunch Artikeln dar&uuml;ber, warum nicht jede Software wie <a href="http://www.facebook.com">Facebook</a> funktionieren kann. Die beiden Artikel kann man <a href="http://techcrunch.com/2010/02/24/the-facebook-imperative/">hier</a> und <a href="http://techcrunch.com/2010/03/10/facebook-imperative-cannot-be-stopped/">hier</a> nachlesen.</p>
<p>In seinen Posts spricht er vom Ende von Lotus Notes und Microsoft Sharepoint als unternehmensinterne Kollaborations-Software. Das ist nat&uuml;rlich starker Tobak. Aber der Mann der 1999 vom "Ende der Desktop-Software" sprach und den damals einige bel&auml;chelt haben, kann nicht so unrecht haben, denn innerhalb von 10 Jahren hat er den Jahresumsatz von Salesforce auf immerhin 1,2 Milliarden US-Dollar getrieben.</p>
<p>1999 stellte er sich die Frage warum nicht jede Software wie <a href="http://www.amazon.com">Amazon</a> sein kann. 10 Jahre sp&auml;ter schielt er nun auf Facebook. Aber er redet nicht nur davon, er baut sein Produkt auch in diese Richtung aus. Mit <a href="http://techcrunch.com/2009/11/18/dreamforce-salesforce-launches-real-time-social-network-salesforce-chatter/">Salesforce Chatter</a>&nbsp;ist er vor einigen Monaten in das Segment der unternehmensinternen "Social Networks" eingestiegen und hat mit dem Produkt schon viele Fans in kleinen und mittleren Unternehmen.&nbsp;</p>
<p>Nach der zahlenorientierten Software kommt nun also endlich auch die Komponente Mensch dazu.</p>
<p>Die Bewegung unternehmensinterne Social Networks aufzubauen hat im letzten Jahr starken Zuwachs gefunden, vor allem auch durch die Anstrengungen die Microsoft mit Sharepoint gemacht hat. Doch diese Entwicklung wird zu stark von den IT-Abteilungen dominiert, die Kommunikationsabteilungen lassen sich viel zu stark von den IT-Abteilungen eingrenzen.&nbsp;</p>
<p>Immer mehr Mitarbeiter stellen sich genau die Frage, die sich Marc Benioff gestellt hat: warum kann unser Intranet nicht so funktionieren wie Facebook? Die IT-Abteilung sagt dann, ja klar, das k&ouml;nnen wir. Das Ergebnis entt&auml;uscht die User dann jedoch meistens. Warum?</p>
<p>Der Weg der gegangen wird, ist falsch. Es wird &uuml;ber Features geredet, statt &uuml;ber Ziele. Das Ziel jedes Unternehmens m&uuml;sste es heute sein mit den Tools die heute zur Verf&uuml;gung stehen die Version 1.0 eines unternehmensinternen sozialen Betriebssystems zu schaffen. Einem Betriebssystem das sowohl die eigene Unternehmenskultur, als auch die individuellen Kommunikationsbed&uuml;rfnisse und die wirtschaftlichen Ziele des jeweiligen Unternehmens umfasst. Erst wenn diese Punkte abgehakt sind, sollte man sich auf den Weg zur IT-Abteilung machen. Am Ende werden dann alle zufriedener sein. Der CEO, weil seine Ergebnisse besser werden. Die Mitarbeiter, weil sie ihr Facebook haben. Die IT-Abteilungen, weil sie ein Produkt zur Verf&uuml;gung stellen, das auch tats&auml;chlich genutzt wird.</p>]]></content></entry><entry><title>Communities und Reputation</title><id>http://springbook.ch/journal/2009/10/19/communities-und-reputation.html</id><link rel="alternate" type="text/html" href="http://springbook.ch/journal/2009/10/19/communities-und-reputation.html"/><author><name>Thomas Mur</name></author><published>2009-10-19T14:20:38Z</published><updated>2009-10-19T14:20:38Z</updated><content type="html" xml:lang="de-CH"><![CDATA[<p><a href="http://nikerunning.nike.com/nikeos/p/nikeplus/language_tunnel/">Nike Running</a>&nbsp;macht es vor: wer sich in die Community von Nike+ einschreibt und regelm&auml;&szlig;ig seine L&auml;ufe &uuml;ber das&nbsp;<a href="http://nikerunning.nike.com/nikeos/p/nikeplus/en_US/products/sportband">Nike Sportband</a>&nbsp;oder die iPod-Schnittstelle hochl&auml;dt, steigt in der Community-Hierarchie langsam nach oben. Wer insgesamt schon mehr als 50 km gelaufen ist, steigt von der gelben in die orange Ebene auf und wird frenetisch bejubelt. Die dritte Ebene ist schon schwieriger zu erreichen, daf&uuml;r muss man schon 250 km laufen. F&uuml;r die h&ouml;chste Ebene - schwarz - m&uuml;ssen &uuml;ber 5.000 km zur&uuml;ckgelegt werden.&nbsp;</p>
<p>Das einfache Reputationssystem von Nike f&ouml;rdert die Motivation. Die Philosophie die dahinter steckt ist sehr logisch und durchdacht. Immer mehr Communities und Websites bauen ein Reputationssystem ein, um die User zu binden und zu motivieren.&nbsp;<a href="http://www.ebay.com">Ebay</a>&nbsp;war in diesem Umfeld einer der Pioniere: Verk&auml;ufer die durch gute Bewertungen von K&auml;ufern ausgezeichnet wurden, konnten durch diese hohe Reputation ihre Verk&auml;ufe steigern. Mittlerweile gibt es unendlich viele Beispiele wie ein Reputationssystem f&uuml;r eine Community umgesetzt werden kann. Man kann ein Punktesystem einsetzen, ein "Level"-System wie Nike+, oder man kann die User motivieren indem man bei der Erreichung eines gewissen Ziels virtuelle Troph&auml;en verleiht.</p>
<p style="text-align: center;"><img src="http://springbook.ch/storage/post-images/Reputationssysteme.tiff?__SQUARESPACE_CACHEVERSION=1255960802851" alt="" /></p>
<p>Wichtig ist, dass man sich &uuml;ber das Ziel klar ist: soll das Reputationssystem den Wettbewerb unter den Mitgliedern steigern? Soll das System dazu genutzt werden die Qualit&auml;t der Beitr&auml;ge zu steigern? Sollen durch das System Inhalte besser gefiltert werden? &nbsp;</p>
<p>Reputationssysteme enthalten viele Chancen eine Community zu beleben. Sie bergen aber auch Gefahren, weil sich nicht jeder in einem stark wettbewerbsorientierten Umfeld wohlf&uuml;hlt. Die Herausforderung liegt darin, den goldenen Mittelweg f&uuml;r die jeweilige Community zu finden, denn: das Reputationssystem sollte auf alle F&auml;lle zur Kultur der Community passen.</p>
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<p>&nbsp;</p>]]></content></entry></feed>
