Social Design.
Donnerstag, August 6, 2009 at 9:48 AM Der Begriff Design wird je nach Kontext unterschiedlich aufgefasst. In den 80er Jahren nannte sich jeder Architekt der zeitgemäß auftreten wollte, Designer. In den letzten 20 Jahren ist der Begriff Design sehr unscharf geworden und wird von vielen unterschiedlich aufgefasst. In unserer Auffassung orientiert sich Design stets am Menschen, das heißt Design muss zweckorientiert sein. Und genau diese Zweckorientierung unterscheidet Design schließlich von der Kunst.
Im Umfeld der digitalen Kommunikation, verstehen die meisten unter Design nur das klassische Webdesign und damit die reine Ästhetik einer Homepage. Wer sich jedoch eingehender mit Webdesign befasst, erkennt das im Internet weit mehr zu gutem Design gehört als Farben, Formen und Fenster. Wenn man den Designbegriff im Bereich Internet ganzheitlich betrachtet, dann spielt User Experience Design eine viel wichtigere Rolle als die Auswahl der richtigen Farben und Formen.
Social Design ist ein wichtiges Basiskonzept für Springbook. Social Design ist für uns eine ganzheitliche Betrachtungsweise von Design, erweitert um soziale Beziehungskomponenten. Oder anders: Design für die Gestaltung von sozialen Zusammenhängen im Internet. Gutes Social Design ist abgestimmt auf die Zielgruppen und auf die Kommunikationsbedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe. Gutes Social Design erfordert eine eingehende Analyse und eine detaillierte Zielorientierung. Einfach gesagt: wen will man mit wem in Kontakt bringen und warum macht man das ganze? Wenn diese Grundaufgabe gut erledigt wurde, dann folgt der Erfolg bei der Einführung eines Blogs, eines Social Networks oder einer sonstigen Kommunikationsplattform von alleine.
Thomas Mur |
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